Sportverein Schlüsselburg e.V. 

Tischtennis-Turnen-Leichtathletik-Badminton-Behindertensport

Vorsitzender Jörg Meyer, Hohe Str. 5, 32469 Peterhagen OT Schlüsselburg Tel.: 05761 / 90 79 13

E-Mail: kraftmeyer@t-online.de

Hallenbelegungsplan

Montag

18.00-19.30                           Tischtennis Kinder

19.30-22.00             Tischtennis Damen und Herren

 Dienstag

15.30-16.30                           Sport und Spiel - Kinder bis 7 Jahre                                   

17.00-18.00             Sport und Spiel - Kinder ab 7 Jahre

19.00-22.00             Badminton

 Mittwoch

15.30-16.30                           Mutter und Kind

16.30-17.30             Kinderturnen

18.00-19.30                           Menzestift

20.15-22.00            Gymnastik Damen

 Donnerstag

17.00-19.00           Selbstverteidigung

19.00-20.00           Gymnastik Senioren

20.00-22.00           Sie & Er Gymnastik und Spiel

Freitag

18.00-22.00           Tischtennis

 

 

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Sportverein feierte sein 50-jähriges Jubiläum   (Auszug vom Schlüsselburger Info 10.2015)

Am Samstag Abend wurde das 50jährige Jubiläum des Sportverein Schlüsselburg gefeiert. In dem voll besetzten Zelt begrüßte der 1. Vorsitzende Jörg Meyer unter den anwesenden Gästen auch Vertreter der benachbarten Vereine, des Stadtsportverbandes, der Kirchengemeinde sowie  Bürgermeister Dieter Blume.

Zu etwas Bewegung nach dem reichhaltigen Grillbuffet lud Mechthild Hoppe zum „Schlüsselburger Pferderennen“. Unter dem Motto „Ein halbes Jahrhundert SVS“ erinnerte Jürgen Hannemann an viele Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte. Mit Applaus wurde vielen Mitgliedern für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement gedankt, mit dem Vieles im Vereinsleben erst möglich gemacht werden konnte.

Zum bunten Abendprogramm gehörten neben Sketchen von der Jugend auch Ehrungen für die 50jährige Vereinsmitgliedschaft. Neben dem Hauptprogramm vor der Bühne lief am gesamten Abend über eine Fotopräsentation auf Leinwand. Marion Müller hat hierfür viele ihr zur Verfügung gestellten Fotos zusammengesetzt. Auch auf Stellwänden und mit Hilfe von Schaufensterpuppen in alten Trikots und Gymnastikanzügen wurde die Vereinsgeschichte dargestellt.

 

Am 12. September 2015 feierte der Sportverein Schlüsselburg im Rahmen des Erntefestes sein 50. jähriges Jubiläum. Am Samstag um 13.00 Uhr startete die Tischtennissparte ein Freundschafts-Jubiläumsturnier. Begrüßt wurden folgende Mannschaften:

DJK Bonn-Friesdorf, TTC Bad Godesberg-Muffendorf, Bonn, SC Grün-Weiß Großenvörde, SV Kreuzkrug-Huddestorf, SC Woltringhausen-Hoysinghausen und TSV Loccum

Der Sportverein selbst nahm mit Spielern der Jugend-, Herren/Damen-Mannschaft teil.

Nach der Begrüßung durch die Spielleiter Julia Bertram und Jörg-Uwe Schröder wurden 2er Mannschaften ausgelost. Als Spielsystem wurde das Schweizer System genutzt. Es  wurde ein lustiges und freundschaftliches Turnier ausgetragen.

Die Siegerehrung fand im Rahmen des Festakts zum Jubiläum auf dem Zelt im Scheunenviertel statt. Die ersten 3. Plätze erhielten Urkunden und Gewinngutscheine: 1. Platz Heinrich Lübkemann / Felix Bertram (Speed Mäuse). 2. Platz Jens Buschhorn / Alexander Nülle (Black Perl). 3. Platz Wilhelm Siebert / Mario Müller (Hard-Hit). Die Siegerehrung übernahm Julia Bertram und Jörg Meyer, 1. Vorsitzender des Sportverein vor.

 

Den Abschluss des Festaktes bildete der Auftritt der „Starlights“ aus Stolzenau.                      

Der Tanz unter der Erntekrone mit DJ Gerry bis tief in die Nacht beendete die Feierlichkeiten vom Samstag.

 

 

 

 

50 Jahre Sportverein Schlüsselburg - Festakt am 12.09.2015

 - Vortrag von „Gründungsvater“ Jürgen Hannemann -

 

Die Anfänge

Wir feiern heute 50 Jahre Sportverein Schlüsselburg.

Wie war das im Jahr 1965 hier in Schlüsselburg?

 

Es gab mehrere Geschäfte, 2 Bäckereien und 4 Lebensmittelläden standen zur Auswahl, zwei Gaststätten, verschiedene Handwerker 2 Tischlereien, eine Landmaschinen- und Autoreparaturwerkstatt, eine Elektrowerkstatt, einen Friseursalon, ein Altenheim, eine Bank und eine Poststelle. Wir hatten einen Dorfpolizisten und unsere neu gebaute, zweiklassige Volksschule.

 Und es gab noch kein Farbfernsehen, kein Mobiltelefon und kein Navi für unsere Autos. Dafür hatten wir mehrere Vereine, die Freiwillige Feuerwehr und viele Feste im Jahreslauf.

Was mir als frisch zugezogener junger Sportlehrer und ehemaliger Leistungssportler besonders fehlte, war ein Sportverein.

 Sport trieben hier nur die Schulkinder. Für sie gab es den vom ehemaligen Schulleiter, Schubel, wunderbar angelegten Spiel- und Pausenplatz hinter der Schule mit tollen Geräten zum Laufen, Klettern und Springen. Für die Schulentlassenen war es dann im Ort aber vorbei mit der sportlichen Betätigung.

 Man konnte zwar im Sommer in der Weser und in den Kiesteichen schwimmen, aber das war auch alles, und verboten war es auch.

Schon im ersten Jahr fand ich ein paar Interessierte die bereit waren, einen Sportverein zu gründen. Eine Gymnastikhalle gab es im Obergeschoss der Schule und im Erdgeschoss einen kleinen Umkleideraum und einen Duschraum. Auch ein paar Sportgeräte waren vorhanden. 

Der Schlüsselburger Stadtrat mit seinem damaligen Bürgermeister, Walter Buchholz, hatte nichts dagegen, dass die Räume genutzt werden konnten und so wurde nach Vorarbeit dieser siebenköpfigen Gruppe der Verein „SV Schlüsselburg“ gegründet. Bei der Gründungsversammlung im Handarbeitsraum der Schule beantragten gleich mehr als 30 Personen die Mitgliedschaft. 1. Vorsitzender wurde Gerhard Jürgens.

Der Start

Mit Kinderturnen, Turnen und Tischtennis startete der Verein 1965 seinen aktiven Sportbetrieb.

 Wie sah damals so ein Übungsabend der Turngruppe aus?

Er begann mit Aufwärmen, Laufen und Gymnastik und danach wurde geturnt am Barren, Pferd oder Kasten und auf der Matte, den Abschluss bildete immer ein  Fußball- oder Sitzfußballpiel. Das konnte der Verein sich auf Dauer aber nicht leisten, weil dabei zu viele Fenster zu Bruch gingen. Die beiden Tischler im Ort reagierten schnell und hatten sich mehrere passgenaue Austauschfenster auf Lager gelegt. Wir wechselten also notgedrungen zu Sitzfußball, Fußballtennis und Indiaka.

Die Tischtennisabteilung nahm schon bald am Punktspielbetrieb teil

und inzwischen hatte sich auch eine Frauen-Turnriege gebildet .

Die Mitgliederzahl des Verein wuchs schnell, In kurzer Zeit waren ein Drittel der Einwohner unseres Ortes Mitglied im SVS.

 

Im Folgenden stelle ich jetzt die Vereinsaktivitäten unter den Vorsitzenden Gerhard Jürgens, Siegfried Mäder und Erhard Giesecke bis 1982 vor:

1968  fühlte sich der Verein schon stark genug, das Kreiskinderturnfest hier in Schlüsselburg durchzuführen. Dazu wurden auf dem Sportplatz zwei Sprunggruben angelegt und die neu geteerte Straße neben dem Sportplatz als Laufbahn genutzt. Über 600 Kinder aus dem ganzen Kreis Minden nahmen an diesem Kinderturnfest teil. Die Organisation durch unseren Verein wurde vom Kreissportbund mit großem Lob bedacht.

 Als die Volksschule 1968 ihre Pforten schloss, übernahm der Sportverein die Vorbereitung und Durchführung der Kinderweihnachtsfeiern, übte Krippenspiele ein, beauftragte den Weihnachtsmann und packte Weihnachtstüten manchmal auch bei den Vorstandsmitgliedern zu Hause.

 Viele Kinder unseres Ortes erlernten ab 1971 das Schwimmen in Ovenstädt und Liebenau. Am ersten Schwimmkurs, der 15 Übungseinheiten umfasste, beteiligten sich 24 Kinder.

Ab 1973 gab es dann jedes Jahr ein Kinderzeltlager auf dem Sportplatz. Die Kinder saßen abends mit Bratwurst und Stockbrot lange am Lagerfeuer. Wir Eltern waren als Betreuung und Nachtwachen eingebunden.

 Geselligkeit für die Erwachsenen wurde durch den nun jährlich stattfindenden Kameradschaftsabend und durch den Pfingsttanz im Saal des Ratskellers gepflegt.

Das erste Kinderfest in Regie des Sportvereins wurde ein Jahr später beim Erntefest durchgeführt. Bis heute werden diese Feste jedes Jahr mit immer neuen Spielen angeboten und von den Kindern begeistert angenommen.

 

Das Jahr 1975 war ein besonderes, denn der Verein feierte sein 10jähriges Bestehen im Saal des Ratskellers mit Tanz und der damals obligatorischen Polonaise. Das Protokoll vermerkt hierzu: „Das Buffet wird von den Frauen hergestellt.“

 Die Frauen waren aber auch sportlich besonders aktiv und nahmen am ersten Frauenvergleichskampf auf Stadtebene teil. Wie erfolgreich sie anfangs unter der Leitung von Marga Hannemann und dann viele Jahre unter Leitung von Marianne Mäder waren, zeigen die Urkunden an den Stellwänden.

 Ab 1977 gab es regelmäßig Kinderausflüge und Busfahrten in die nähere Umgebung.

Auch Fahrradtouren wurden jetzt vom Verein angeboten und von unserem langjährigen Mitglied, Erhard Gäbel, geplant. Der Verein übernahm die Betreuung und Verpflegung.  Bis heute erfreuen sich die Radtouren im Sommer großer Beliebtheit.  

 Auch der Vorstand wollte sich bewegen und fuhr 1981 mit seinem Vorsitzenden, Erhard Giesecke, als Wanderführer für drei Tage in die Rhön. Das war ein tolles Gemeinschaftserlebnis, unser Bewegungsdrang war groß, unserer Orientierungssinn leider zu klein, denn wir verirrten uns und erreichten erst nach großem Umweg quer bergauf müde und abgekämpft unser Hotel. So etwas vergisst man nicht.

 

Wir schreiben nun das Jahr 1982

Der Turnhallenbau

Im Laufe der Jahre wurde klar, dass die kleine Gymnastikhalle in der ehemaligen Schule für den wachsenden Verein nicht mehr ausreichte.

Eine Sporthalle musste her. Die Planungen dafür begannen 1982, und durch gute Zusammenarbeit zwischen dem Diakonischen Werk, der Stadt Petershagen, und unserem Verein wurde sie tatsächlich gebaut und 1985 fertig gestellt.

 

Zurück zur Planungsphase:

Zu Beginn wurden die Baukosten für eine Kleinturnhalle mit 540.000 DM angegeben.

Der Finanzierungsplan sah vor:

Stadt Petershagen                                                                         200.000,- DM

Diakonisches Werk mit der „Aktion Sorgenkind“                       400.000,- DM 

Sportverein Schlüsselburg (bar und Arbeitsleistung)                   40.000,- DM 

 Um den Vereinsanteil aufzubringen, sollten sich die Vereinsmitglieder verpflichteten, je 20 Arbeitsstunden beim Hallenbau zu leisten.

 54 Mitglieder und Freunde des Vereins arbeiteten dann auch wirklich auf dem Bau. Obwohl nicht alle ihre versprochenen 20 Stunden ableisteten, wurden von diesen Sportfreunden über 1000 Stunden erbracht. Das Buch mit den belegten Arbeitsstunden ist noch im Besitz des Vereins. Daraus lese ich einmal die Personen vor, die ihre 20 Stunden oder mehr geleistet haben.

 

Bitte aufstehen! Ihr steht jetzt stellvertretend für alle, die zum Bau der Sporthalle beigetragen haben. Euch allen gilt an dieser Stelle noch einmal unser Dank.

 

Interessant ist, was aus den für den Verein veranschlagten 40.000 DM tatsächlich wurde:

 

Der Verein brachte an Barleistung                                  15.000,- DM   auf,

die Arbeitsleistung   betrug                                              62.929,- DM

und die Sachleistung (Grundausstattung mit Geräten) 13.777,- DM                                                                                                   

                                                                         Summe:      91.707,- DM

 

Der Hallenbau 1985 war ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins.

Es gab nun auch für größere Sportgruppen ausreichend Platz. Besonders freuten sich die Tischtennisspieler über die guten Trainingsmöglichkeiten, da man jetzt mehrere Platten nebeneinander aufstellen konnte.

Ab Januar dieses Jahres bildeten auch die Behinderten des Menzestiftes eine eigene Sparte im SVS.

 

Bergwandern

Als passionierter Bergwanderer konnte ich 1987 Heinz Hermann Hilker begeistern, mit mir die erste 14 tägige Freizeit des Vereins in Bregenz am Bodensee zu organisieren. 12 Kinder und 13 Erwachsene, davon 6 Bewohner des Menzestiftes mit ihrem Heimleiter, Wolfgang Benner, und nicht zu vergessen ein Dackel nahmen teil.

Das Gemeinschaftserlebnis auf dem großen Campingplatz am Bodensee, die Wanderungen mit Hüttenübernachtungen im Hochgebirge, Wildwasserrafting auf Luftmatratzen und schlaflose Nächte in Bundeswehrzelten bleiben unvergesslich.

 

Zwei weitere Bergfreizeiten folgten 1989 und 1991 mit neuem Stadtort in einem Jugendhotel in Bruneck, Südtirol. 

 

Laufen im Verein

Inzwischen hatte sich unter Leitung von Klaus Hannemann ein Lauftreff gebildet, der regelmäßig sonntags trainierte und an vielen Wettkämpfen teilnahm. Gute Erfolge gab es bei den Vasa-Läufen in Celle und den Volksläufen in Liebenau, Döhren, Steyerberg,  Uchte und Minden. Leistungsträger  waren in diesen Jahren Gerhard Harmening, Klaus Hannemann, Rolf Melloh, Uwe Rischmüller und Jörg Hachfeld bei den Männern und Birgit Buuk bei den Frauen.

 Ich greife einmal 2 besondere sportliche Ereignisse heraus:

 Höhepunkt war 1989 die erfolgreiche Teilnahme von Rolf Melloh und Jürgen Hannemann am Berlin-Marathon. Die mitgefahrene Fangemeinde feuerte die beiden auf der Strecke lautstark an und nahm die erschöpften Helden am Ziel in Empfang.

 Ein Jahr später veranstaltete die Nato Stolzenau einen 4 x 5 Km-Staffellauf von Bad Rehburg nach Stolzenau, an dem 24 Mannschaften der Bundeswehr, Holländer, Engländer und Amerikaner und auch einige deutsche Vereinsmannschaften teilnahmen. Sensationell belegten unsere Leistungsträger den 3. Platz.

 

Jubiläum 25 Jahre SVS

Das 25 jährige Jubiläum des Vereins im Jahr 1990 wurde groß gefeiert. Dabei veranstaltete der SVS eine Sportwerbewoche mit vielen Veranstaltungen, von denen ich 3 erwähnen möchte:

 1. Unvergessen ist der legendäre Insellauf, den damals eine große Zahl von Helfern organisiert hatte. Hier wurde die Insellage für 3 verschieden lange Laufstrecken genutzt. Über 150 Läufer waren am Start, die die flache Strecke genossen. Frauen unseres Vereins hatten ein großes vegetarisches Buffet mit Müsli und Salaten bereitet, das von allen hoch gelobt wurde.

Dass die Ergebnislisten durch den Einsatz eines Computers schon unmittelbar nach Zieleinlauf ausgegeben werden konnten, war 1990 eine kleine Sensation.

2. Zum Tischtennis-Jubiläumspokal-Turnier der Damen und Herren hatte die Tischtennis-Sparte befreundete Mannschaften eingeladen. Auch die TT-Mannschaft DJK Friesdorf/Bonn, die auch heute hier in Schlüsselburg zu Gast ist, war dabei.

 3. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen wurden neue Birnbäume  an der Birnenallee gepflanzt.

Eine Broschüre mit allen Veranstaltungen und Berichten zur 25-Jahr-Feier hängt an einer Stellwand zur Einsicht aus.     

 

Neue Angebote und Projekte nach dem Jubiläum.

Wir sind jetzt im Jahr 1992. Vereinsvorsitzender ist nun seit 1991 H.-H. Hilker.

Unsere nächste Sportwerbewoche fand1992, also zwei Jahre nach dem Jubiläum statt. Sie dauerte zwar nur 3 Tage, erwirtschaftete aber lt. Protokoll einen erfreulichen Überschuss von 1.599,- DM.

 Die Behindertensparte beteiligte sich regelmäßig an den Bezirksmeisterschaften. Unsere Sportsfreundin, Karin Korzeniewski, errang in den folgenden Jahren mehrmals den 1. Platz. Ein toller Erfolg für das Menzestift und den Verein.

 1997 übernahm Hannes Precht den Staffelstab des Vereinsvorsitzenden.

 Und 1998 begann die Zeit der jährlichen Herbstwanderungen unter der Leitung von Heinz-Hermann und Brigitte Hilker.  Die Wanderungen führten uns zu ….

 1998 Hohensteiner Klippen

1999 von Bergkirchen zum Wilhelmsdenkmal

2001          Hiller Moor

2003 Bad Hiddenserborn und Schaumburger Wald

2004 Kürzeste Wanderung Turnhalle Hilkers Wohnung wegen Regen

2005 Bückeburg nach Bad Eilsen

2006 Wiehengebirge Barkhausen zum Wilden Schmied und zurück

 

Die Sporthalle kam langsam in die Jahre und wurde unter der neuen Vorsitzenden, Edith Bertram,  die 2001 die Nachfolge von Hannes Precht angetreten hatte, laufend den Bedürfnissen des Vereins angepasst.

 

Im Jahr 2004 renovierten Vereinsmitglieder den Aufenthaltsraum und bauten eine kleine Küche ein. Und da dort inzwischen auch Vorstandssitzungen und Besprechungen stattfanden, wurde durch Hermann Melloh und Klaus Strötker später ein Zugang von außen geschaffen.

 

In dieser Zeit vergrößerte und modernisierte der SVS Schritt für Schritt seine Angebote.

Es bildete sich eine Nordic-Walking Gruppe und ein Jahr später also 2005 erweckte Jörg Glowienke die Laufgruppe wieder zum Leben.

Zwei Projekte standen 2009 erstmalig auf dem Jahresprogramm. Für Erwachsene die „Rückenschule“ mit Mechthild Hoppe und für Kinder der Kurs „Stopp, ich wehre mich“.

2013 schließlich gab es das neue Angebot „Bauch, Beine, Po“. Für diesen Kurs muss es wohl heimliche Aufnahmekriterien gegeben haben. Ich wollte nämlich teilnehmen, wurde aber abgewiesen.

 2012 wurden Erhard Gäbel, und 2014 Marlis Melloh und Jürgen Hannemann von der Stadt für das 30. Sportabzeichen in Gold geehrt.

 Vor 2 Jahren gab es nach 12 Jahren in der Vereinsführung einen Wechsel. Als Nachfolger für Edith Bertram konnten wir mit Jörg Meyer einen erfahrenen Sportler für die Vereinsführung gewinnen. Darüber war und ist die Freude groß.

 

Meine Damen und Herren, liebe Freunde des SVS und Vereinsmitglieder.

Das war ein Schnelldurchlauf von 1965 bis heute

mit subjektiver Schwerpunktsetzung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Dass wir heute unser 50jähriges Bestehen feiern können, verdanken wir allen, die ihre Zeit als Mitglieder im Vorstand oder als Übungsleiter dem Verein zur Verfügung stellten. Aus mehr als 1000 Seiten Vereins-Protokollen habe ich die Namen dieser Aktiven herausgeschrieben. Einige sind bereits verstorben. Aber zu Ehren aller verliest unser Vorsitzender jetzt ihre Namen.

 

Tischtennis

Weil unser Tischtennisabteilung die stärkste und erfolgreichste Sparte des Vereins ist, möchte ich sie zum Schluss mit ausgewählten Zahlen und Fakten würdigen:

 

1969 nahm erstmals eine Herrenmannschaft am Punktspielbetrieb des TT-Kreises Nienburg teil. Zehn Jahre später waren es schon 4 Herren-, 1 Damen- und 1 Mädchenmannschaft, die im Nachbarkreis auf Punktejagd gingen.

Schon bald zeigten sich besonders bei den Mädchen und Damen größere Erfolge. 

1986 stiegen die Mädchen in die Bezirksliga auf und in diesem Jahr spielten bereits 80 Aktive in 11 Mannschaften.

In den Folgejahren tauchten in den Ranglisten des Kreises Nienburg und des Bezirkes Namen von Spielerinnen und Spielern des SVS  auf den vorderen Plätzen auf.

1998 gab es einen besonderen Schub. Die 1. Damenmannschaft stieg in die Bezirksoberliga auf und die 1. Mädchenmannschaft in die Niedersachsenliga. Zwei Jahre später steht die Damenmannschaft in der Landesliga auf Platz 8. Die Herren spielten weiter in der stark besetzten Kreisliga.

 

Es gab in der Vereinsgeschichte mit Tanja Oldvader und Julia Bertram zwei herausragende Spielerinnen, die in den Ranglisten des Kreises, des Bezirks und des Landes vordere Plätze einnahmen. Das möchte ich heute besonders hervorheben.

 

Jedes Jahr werden Wettkämpfe der Gymnasien unter dem Titel „Jugend trainiert für Olympia“ durchgeführt, und die Landessieger messen sich beim Bundesfinale in Berlin. In diesem hochrangigen Wettbewerb traten 1997 für das Gymnasium Petershagen mit Julia Bertram, Kirsten Schröder, Teresa Strangmann, Isabell Strangmann, Janina Weisweber, Yvonne Rischmüller und Indra Bock 7 Schlüsselburgerinnen an und gewannen souverän   die Landesausscheidung NRW, fuhren nach Berlin und belegten im Finale den hervorragenden 6. Rang.

Aktuell wird unser Tischtennisnachwuchs von Jörg-Uwe Schröder trainiert, der schon früher das Kinder- und Jugendtraining leitete. Es stellen sich bereits wieder beachtliche Erfolge ein.

 

Und nun?

 Wir haben bei Schlüsselburger Kindern und Erwachsenen in den 50 vergangenen Jahren  viel für Fittness und Gesundheit getan. Wir haben das Dorfleben bereichert, fröhliche Feste gefeiert, viel Spaß gehabt und oft gelacht.

 

Auf unseren Verein, seine engagierten Mitglieder, die geleistete Arbeit und die gute Einbindung in das Dorfleben können wir wirklich stolz sein.

 

Zwar sind wir mit etwas mehr als 200 Mitgliedern ein kleiner Verein, aber wir sind auch gleichzeitig ein großer Verein gemessen an der Einwohnerzahl Schlüsselburgs, denn nur wenige Vereine in Deutschland können einen solch hohen Prozentsatz von Einwohnern als Mitglieder aufweisen.

 

Heute feiern wir den 50. Geburtstag unseres Sportvereins. Der Jubilar kommt zwar in die Jahre, hat aber ein Haus gebaut, Bäume gepflanzt und den Generationswechsel im Vorstand perfekt geschafft, von Mitlife-Krise also keine Spur.

Das Geburtstagskind ist kerngesund und wird hoffentlich auch die nächsten 50 Jahre vital und kreativ für Bewegung in Schlüsselburg sorgen.

Heben wir unser Glas auf die nächsten 50 Jahre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

urück